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<!DOCTYPE html>
<html lang="en">
<head>
<meta charset="UTF-8" />
<meta
name="viewport"
content="width=device-width, initial-scale=1.0"
/>
<title>Checklisten zur Barrierefreiheit</title>
<link
rel="stylesheet"
href="assets/css/style.css"
/>
<link
rel="stylesheet"
href="--treemap/v2/treemap.css"
/>
</head>
<body class="checklists">
<header>
<h1>Checklisten für Teams - Wer macht was?</h1>
<p>
Barrierefreiheit ist Teamarbeit. Sie wird nicht durch die Arbeit
einzelner erreicht. Im folgenden verusche ich mit Hilfe der
klassischen Software-Enwicklungsphasen Zuständigkeiten und deren
Aufgabengebiete im Kontext der Barrierefreiheit festzulegen.
</p>
<p>
Die "Master-Checkliste" ist die WCAG in ihrer aktuellen Version
2.2 und der neuen Version 3.0, sie in Entwicklung ist.Die WCAG
bietet übder die Schnellreferenz einen Filter, mit dem sich die
Vielzahl der Kriterien nach Arbeitsfeld oder Stichwort sortieren
lassen.
</p>
<p>
Ich finde die Darstellung der WCAG Schnellreferenz überladen und
unübersichtlich. Mit nachfolgendem Bookmarklet habe ich die
Darstellung zur besseren Forschung reduziert und an mein
Treemap-Farbmodell angepasst. Das Bookmarklet bindet dafür eine
CSS Datei ein.
</p>
<ul>
<li>
<a
href="https://www.w3.org/WAI/WCAG22/quickref/"
target="_blank"
rel="noopener noreferrer"
>WCAG 2.2 Schnellreferenz</a
>
</li>
<li>
<a
href="javascript:(function(){ var l = document.createElement('link'); l.rel = 'stylesheet'; l.href = 'https://michaelreichart.de/accessibility-workshop/checklists/assets/css/mr-theme.css'; document.head.appendChild(l); })();"
rel="noopener noreferrer"
>Bookmarklet Clean Up WCAG Quickref</a
><br />
<small
>(Öffne deine Lesezeichenleiste im Browser (z. B. mit
Strg+Shift+B oder Cmd+Shift+B) und ziehe den Link
dorthin, um ihn als Lesezeichen zu speichern. Klicke
dann auf das Lesezeichen, wenn du die WCAG
Schnellreferenz geöffnet hast. Das Lesezeichen fügt eine
CSS Datei ein, die die Darstellung der Schnellreferenz
vereinfacht.)</small
>
</li>
<li>
<a
href="treemap/v2/index.html"
target="_blank"
rel="noopener noreferrer"
>
Kriterien als Treemap mit WCAG Tags</a
>
</li>
<li>
<small>
<a
href="https://www.w3.org/WAI/WCAG22/"
target="_blank"
rel="noopener noreferrer"
>WCAG 2.2</a
></small
>
</li>
<li>
<small>
<a
href="https://www.w3.org/TR/wcag-3.0"
target="_blank"
rel="noopener noreferrer"
>WCAG 3.0</a
></small
>
</li>
</ul>
<p>
Im folgenden findest du Erläuterungen und generelle Todo's nach
dem Team-Ansatz aus meinen Seminarinhalten.
</p>
</header>
<article>
<h2>Die 6 Phasen in der Software-Entwicklung + Text!</h2>
<ul class="phases">
<li>Requirements</li>
<li>Design</li>
<li>Implementierung</li>
<li>Test</li>
<li>Release</li>
<li>Wartung</li>
<li>Corporate Text</li>
<li>UX Writing</li>
<li>Content-Redaktion</li>
</ul>
<p>
Im klassischen Software-Entwicklungsmodell finden sich die
verschiedenen Berufe wieder: Management, Design, Entwicklung,
Qualitätssicherung, Release-Management und Wartung. In der
Praxis sind diese Berufe oft nicht 100% voneinander getrennt.
</p>
<p>
Eine wichtige Rolle spielt die redaktionelle Arbeit. Sie ist für
die Inhalte bzw. Verständlichkeit der Inhalte verantwortlich.
Dazu gehören Texte, Bilder und andere Medien, aber auch
Feglermeldungen, Button-Beschrifftungen und ähnliches. Die
Redaktion arbeitet am besten eng und ständig mit den anderen
Berufen zusammen, um sicherzustellen, dass die Inhalte
barrierefrei sind.
</p>
</article>
<article>
<h2>Was ist alles zu tun?</h2>
<p>Ein erster Ansatz, der Aufgaben zuordnet:</p>
<ul class="phases">
<li><a href="#requirements">Requirements</a></li>
<li><a href="#design">Design</a></li>
<li><a href="#implementation">Implementierung</a></li>
<li><a href="#testing">Test</a></li>
<li><a href="#release">Release</a></li>
<li><a href="#maintenance">Wartung</a></li>
</ul>
<ul class="phases phases-brighter">
<li>
<p>BITV 2.0 / EN 301 459</p>
<p>WCAG 2.2, Konformität A, AA AAA?</p>
<p>Absprachen mit dem Kunden</p>
<p>Kommunikation in die Teams</p>
</li>
<li>
<p>
Typografie,<br />
Layout,<br />
Responsivität,<br />
Farben,<br />
Kontraste,<br />
Zeit,<br />
Ikonographie
</p>
<p>Visuelle Prototypen, Navigation</p>
</li>
<li>
<p>
Semantik,<br />
W3-Validität
</p>
<p>
Tastaturbedienbarkeit,<br />Fehlerverhalten,<br />
Konsistenz
</p>
<p>Darstellung mit und ohne CSS</p>
</li>
<li>
<p>Laufende Qualitätssicherung</p>
<p>
Abschließende Konformitätsprüfung (Checkliste WCAG oder
BITV)
</p>
<p>Praxistests mit Testpersonen</p>
</li>
<li>
<p>Barrierefreiheits-Erklärung</p>
<p>Prüfsiegel?</p>
</li>
<li>
<p>Feedback sammeln</p>
<p>Richtlinien auf Aktualisierungen prüfen</p>
<p>Browser und andere Ausgabegeräte prüfen</p>
<p>Entwicklungen am Markt beobachten</p>
</li>
</ul>
</article>
<article class="phases-requirements-bright">
<h2
id="requirements"
class="phases-requirements"
>
Requirements - was muss festgelegt werden?
</h2>
<dl>
<dt>BITV 2.0 / EN 301 459 ?</dt>
<dd>
Die BITV 2.0 ist die deutsche Umsetzung der WCAG 2.1 und
damit eine verbindliche Norm für alle öffentlichen Stellen
in Deutschland.
</dd>
<dt>WCAG 2.2?</dt>
<dd>
Die WCAG 2.2 ist eine internationale Norm, die für alle
Webseiten gilt, die von Unternehmen oder Organisationen
betrieben werden.
</dd>
<dt>Konformität A, AA AAA ? - Absprachen mit dem Kunden</dt>
<dd>
Es ist wichtig, im Vorfeld abzusprechen, welche Regeln
gelten sollen.
</dd>
<dt>Gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz?</dt>
<dd>
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit Juni
2025 für alle B2C-Webseiten, die von Unternehmen betrieben
werden und die es ermöglichen, Dienstleistungen in Anspruch
zu nehmen oder Produkte zu beziehen.
</dd>
<dt>Kommunikation in die Teams ?</dt>
<dd>
Die Vorgaben müssen an alle Beteiligten kommuniziert werden,
damit sie umgesetzt werden können.
</dd>
</dl>
<section class="details">
<h3>WCAG, BITV oder EN 301 459?</h3>
<p>
Die WCAG 2.2 ist eine internationale Norm, die für alle
Webseiten gilt, die von Unternehmen oder Organisationen
betrieben werden. Sie ist eine Empfehlung und keine
verbindliche Norm, es wird empfohlen, sie zu beachten. Die
WCAG 3.0 ist bereits in Vorbereitung und wird die WCAG 2.2
ablösen.
</p>
<p>
Die BITV 2.0 ist die deutsche Umsetzung der WCAG 2.1. Sie
ist also eine Übersetzung und Anpassung der WCAG 2.1 an die
deutschen Gegebenheiten.
</p>
<p>
Die BITV 2.0 ist für alle öffentlichen Stellen in
Deutschland verbindlich. Sie gilt für alle Webseiten, die
von öffentlichen Stellen betrieben werden, sowie für alle
Webseiten, die von Unternehmen betrieben werden, die
öffentliche Aufträge umsetzen.
</p>
<p>
Die EN 301 459 ist die europäische Norm für die
Barrierefreiheit von Webseiten. Sie ist eine Übersetzung und
Anpassung der WCAG 2.1 an die europäischen Gegebenheiten.
Sie beinhaltet im Kapitel 9 die ursprünglische BITV 2.0 und
ergänzt sie um weitere Aspekte.
</p>
<h3>Ist der Kunde öffentlich? Dann gilt die BITV!</h3>
<p>
Öffentliche Seiten erhalten ihr Prüfsiegel zur
Barrierefreiheit über die Prüfungen, die die BITV vorgibt.
Seiten der öffentlichen Hand werden von offiziell benannten
Prüfstellen geprüft.
</p>
<h3>
Ist der Kunde ein privatwirtschaftlich geführtes
Unternehmen?
</h3>
<p>
Dann gelten auf jeden Fall die Empfehlungen der WCAG, vor
allem auch dann, wenn das Unternehmen international agiert.
Für B2C-Seiten gilt seit Juni 2025 das BFSG.
</p>
<p>
Der Kunden trägt letzlich die Verantwortung zur
Barriertefreiheit. Deshalb muss mit ihm vereinbart werden,
welche Regeln gelten sollen.
</p>
<h3>Konformitätsstufen A, AA oder AAA?</h3>
<p>
Die WCAG Konformitätsstufen beschreiben die Notwendigkeit
einer Maßnahme zur Barrierefreiheit, aber auch häufig deren
Umsetzbarkeit.
</p>
<ol>
<li>
A bedeutet, dass das Nicht-Erfüllen einer Anforderung
eine Zielgruppe aufgrund einer Beeinträchtigung
vollständig ausschließt. Es ist nicht empfehlenswert,
Kriterien der Konformitätsstufe A zu ignorieren.
</li>
<li>
AA bedeutet, dass das Nicht-Erfüllen einer Anforderung
eine Zielgruppe aufgrund einer Beeinträchtigung Personen
erheblich einschränkt. Es ist empfehlenswert, Kriterien
der Konformitätsstufe AA zu erfüllen.
</li>
<li>
AAA bedeutet, dass das Nicht-Erfüllen einer Anforderung
eine Zielgruppe aufgrund einer Beeinträchtigung nur
geringfügig einschränkt oder dass eine barrierefreie
Umsetzung nur sehr schwer zu erreichen ist. Es ist nicht
empfehlenswert, Kriterien der Konformitätsstufe AAA zu
ignorieren, aber es ist auch nicht zwingend
erforderlich, sie zu erfüllen. Hier ist eine genau
Absprache zwischen Auftraggeber und Umsetzungsteam
wichtig.
</li>
<li></li>
</ol>
</section>
</article>
<article
id="design"
class="phases-design-bright"
>
<h2 class="phases-design">Design</h2>
<dl>
<dt>Typografie</dt>
<dd>
<b>Leserlichkeit</b>: Die Texte müssen für alle Menschen gut
lesbar sein.<br />
<b>Zoombarkeit</b>: Die Schrift und die Zeilenabstände
müssen vergrößerbar bzw. einstellbar sein.
<br />
<b>Schriftwechsel</b>: Die Schriftart muss über
Erweiterungen austauschbar sein.
</dd>
<dt>Layout</dt>
<dd>
<b>Geräte-Optimierung</b>: Die Seite muss auf auf allesn
Geräten schlüssig aussehen und funktionieren.<br />
<b>Umbruch und Scroll-Verhalten</b>: Die Seite muss bei
Vergrößerung oder Gerätewechsel neu umbrechen und alle
Inhalte anzeigen. Horizontales Scrollen soll vermieden
werden.
</dd>
<dt>Responsivität</dt>
<dd>
<b>Layout</b>: Das Layout muss auf allen Geräten
funktionieren
<br />
<b>Benutzereinstellungen</b>: Die Seite muss auf alle
Benutzereinstellungen reagieren. Dazu gehören Schriftgröße,
Zeilenabstand, Kontraste, Farben und zeitliches Verhalten.
</dd>
<dt>Farben und Kontraste</dt>
<dd>
<b>Fehlsichtigkeiten</b>: Die Farben müssen so gewählt
werden, dass sie für alle Menschen gut erkennbar sind.<br />
<b>Schlechter Visus</b>: Sind die Kontratste zwischen Text
und Hintergrund ausreichend? Sind weitere
Kontrastanforderungen zu erfüllen?
</dd>
<dt>Zeit</dt>
<dd>
<b>Zeitliches Verhalten</b>: Kann die Seite ohne Zeitdruck
genutzt werden?<br />
<b>Zeitanpassung</b>: Können die Zeitabläufe angepasst oder
abgeschaltet werden?<br />
</dd>
<dt>Ikonographie</dt>
<dd>
Die Ikonographie sollte so gestaltet sein, dass sie für alle
Menschen gut erkennbar ist. Dazu gehört auch, dass die Icons
eine klare Bedeutung haben und leicht verständlich sind.
</dd>
</dl>
<section class="details">
<h3>Kontrast, Farben und dann?</h3>
<p>
Für <b>Kontraste</b> gibt es mehrere Anforderungen, die sicherstellen sollen, dass Text auf Hintergrund gut lesbar ist. Dazu gehören:
</p>
<ul>
<li>
<b>Kontrast (grundlegend) von 4.5 : 1</b>: Dieser Kontrastwert gilt für normalen Text. Er sorgt dafür, dass der Text auf dem Hintergrund gut lesbar ist - Lwevel AA.
</li>
<li>
<b>Kontrast (grundlegend) von 3 : 1</b>: Dieser Kontrastwert gilt für großen oder gefetteten Text - Level AA.
</li>
<li>
<b>Kontrast (erweitert) von 7 : 1</b>: Dieser deutlich höhere Kontrast ist für Menschen mit Farbenblindheit, Netzhautablösung und anderen gravierenden Dysfunktionen gedacht - Level AAA.
</li>
</ul>
<p><em>Der erweiterte Kontrast ist ein AAA-Kriterium, d. h. es wird von keiner Prüfung verpflichtend verlangt. Aber es ist für die genannten Zielgruppen unverzichtbar. Dies ist ein Beispiel, dass sich Konformitätsstufen an Aufwand oder Machbarkeit orientieren, anstatt am echten Bedarf von Menschen mit Beinträchtigungen.</em></p>
<p>Höhere Kontrastmodelle (7:1 oder mehr) werden häufig über die Einstellungen des Betriebssystes angefordert, ebenso wie reduzierte oder invertierte Farben. Diese Einstellungen lassen sich über Media Queries in CSS abfragen, <a href="user-settings.html">Siehe Benutzereinstellungen</a> und sollten über den Entwurf bedient werden.</p>
<p>Es gilt: Die Kontraste müssen so gewählt werden, dass sie für alle Menschen gut erkennbar sind. Das übersteigt die in der WCAG oder BITV verlangten Kontrastanforderungen um einiges.</p>
<h4>Farben</h4>
<p>Farben werden in der WCAG nicht gesondert erwähnt. Es gibt Kriterien, die Erkennbarkeit, Nachvollziehbarkeit unf Unterscheidbarkeit einfordern. Der wichtigste Kriterium ist <i>1.4.1 Ohne Farben nutzbar (use of color)</i>. Darin wird beschrieben, dass überall dort, wo Farbe als Bedeutungs-Kennzeichen verwendet wird, mindestens ein weiteres Merkmal zur Erkennung der Bedeutung eingesetzt wird.</p>
<p>Die Bedeutung von Farben, z. B. Rot = Gefahr, Grün = Ok muss kulturabhängig und nicht allgemeingültig gewählt werden. Dennoch ist Farbe ein wichtiger Beitrag zur Verständlichkeit von Botschaften. Fehlermeldungen sind sinnvollerweise eher rot, oder zumindest nicht grün.</p>
<h4>Icons</h4>
<p>Icons können Farben und Texte gut ergänzen, um dem Kriterium "1.4.1 Ohne Farben nutzbar (use of color)" zu genügen. Auch wenn eine E-Mail nicht in einem Umschlag verschickt wird, ist der Briefumschlag ein gelerntes und geeignetes Icon, um E-Mail zu signalisieren. Bei der Ikonografie geht es um Verständichkeit ohne Worte.</p>
<p>Im Kontrast sollte sich ein Icon wie Text verhalten, also den Kontrastregeln 3:1, 4.5:1 oder 7:1 entsprechen.</p>
<h3>Schrift, Zoombarkeit und Text-Umbruch?</h3>
<p>Schrift und andere Inhalte sollen auf mindestens 200% vergrößerbar sein, ohne dass ein horizontales Scrollen notwendig wird. Im Wesentlichen erreicht man das mit Hilfe der Geräteunterscheidungen aus dem responsiven Design.</p>
<p>Der Browser vergrößert via <kbd style="border: 1px solid lightgrey; border-radius: 3px;padding: 2px;">Strg</kbd> + <kbd style="border: 1px solid lightgrey; border-radius: 3px;padding: 2px;">+</kbd> ohne Zutun auf bis zu 500%. Solange die Inhalte hier auf passende Darstellungsgrößen aus dem responsiven Design zurückgreifen können, ist damit das meiste erledigt.</p>
<p>Mit 200% sollte man sich auf keinen Fall zufrieden geben, Eine Vergößerung auf 500% oder 800% oder noch mehr Prozent ist für Menschen mit nicht korrigierbarem schlechtem Visus unabdingbar.</p>
<h4>Die zugrundeliegende Schriftgröße?</h4>
<p>
Die zugrundeliegende Schriftgröße sollte bei 16px liegen. Das ist die Standardgröße, die die meisten Browser verwenden. Sie ist für die meisten Menschen gut lesbar und ermöglicht eine gute Vergrößerung ohne dass der Text zu klein wird.
</p>
<p>Die DIN 1450 oder der Schriftgrößenrechner bei <a href="https://leserlich.info" target="_blank">leserlich.info</a> würde hier allerding oft widersprechen! Viele Schriften entwickeln erst ab 18px ausreichend, Strichdeutlichkeit oder Größe, um von Menschen mit einem Visus von 0.7 gut gelesen werden zu können.</p>
<p>Auch hier ist eine Vergrößerbarkeit auf mehr als 200% Pflicht, um Menschen mit einem Visus unter 0.7 zu bedienen. </p>
</article>
<article
id="implementation"
class="phases-implementation-bright"
>
<h2 class="phases-implementation">Implementierung</h2>
<dl>
<dt>Semantik und W3-Validität</dt>
<dd>
<b>Korrekt eingesetzte HTML-Elemente</b> sind wichtig für
die Barrierefreiheit. Sie helfen Screenreadern, die Struktur
der Seite zu erkennen und die Inhalte korrekt wiederzugeben.
</dd>
<dt>Bedienbarkeit</dt>
<dd>
<b>Tastaturbedienbarkeit</b> ist wichtig für Menschen, die
keine Maus benutzen können. Alle Inhalte und alle
interaktiven Elemente müssen mit der Tastatur erreichbar und
bedienbar sein.<br />
<b>Maus und assistive Systeme</b>: Menschen mit
Beeinträchtigungen nutzen häufig assistive Systeme, die die
Maus ersetzen. Die Seite muss so gestaltet sein, dass sie
mit diesen Systemen gut funktioniert.
</dd>
<dt>Fehlerverhalten</dt>
<dd>
<b>Fehlerverhalten</b>: Der Benutzer muss über
Fehlersituationen informiert werden. Dazu gehören Meldungen
und Hinweise zur Behebung von Fehlern.
</dd>
<dt>Screenreader und ARIA</dt>
<dd>
<b>Screenreader</b> sind Programme, die den Inhalt der Seite
vorlesen. Sie sind für Menschen mit Sehbehinderungen
wichtig. für Screenreader müssen Inhalte oft anders
strukturiert und ergänzt werden, damit sie korrekt
wiedergegeben werden.
</dd>
</dl>
<!-- - - - - - -->
</article>
<article
id="testing"
class="phases-testing-bright"
>
<h2 class="phases-testing">Testen, Qualitätssicherung</h2>
<dl>
<dt>Laufende Qualitätssicherung</dt>
<dd>
<b>Interne Ergebnisprüfung</b>: Die Qualität der Seite muss
laufend überprüft werden. Dazu gehören automatisierte Tests,
manuelle Tests und Tests mit Menschen.
</dd>
<dt>Abschließende Konformitätsprüfung</dt>
<dd>
<b>Nachweis der Barrierefreiheit</b>: Die Seite muss auf die
Einhaltung der Barrierefreiheitsrichtlinien geprüft werden.
Dazu gehören die WCAG, BITV oder EN 301 459.
</dd>
<dt>Praxistests</dt>
<dd>
<b>Testpersonen befragen</b>: Die Seite sollte von Menschen
getestet werden, die Beeinträchtigungen haben. Sie können
wichtige Hinweise zur Barrierefreiheit geben.
</dd>
</dl>
</article>
<article
id="release"
class="phases-release-bright"
>
<h2 class="phases-release">Release</h2>
<dl>
<dt>Barrierefreiheits-Erklärung</dt>
<dd>
<b>Nachweis der Barrierefreiheit</b>: Die Seite muss eine
Erklärung zur Barrierefreiheit enthalten. Diese sollte
Informationen zu den getesteten Kriterien und den
Ergebnissen enthalten.
</dd>
<dt>Prüfsiegel?</dt>
<dd>
<b>Prüfsiegel</b>: Es gibt verschiedene Prüfsiegel, die die
Barrierefreiheit einer Seite bestätigen. Diese sollten auf
der Seite sichtbar platziert werden.
</dd>
<dt>Meldemöglichkeit</dt>
<dd>
<b>Feedback sammeln</b>: Die Seite sollte eine Möglichkeit
bieten, Feedback zur Barrierefreiheit zu geben. Dies kann
über ein Kontaktformular oder eine E-Mail-Adresse erfolgen.
</dd>
</dl>
</article>
<article
id="maintenance"
class="phases-maintenance-bright"
>
<h2 class="phases-maintenance">Wartung, Lifecycle, Updates</h2>
<dl>
<dt>Feedback</dt>
<dd>
<b>Feedback auswerten</b>: Das Feedback der Nutzer muss
ausgewertet und in die Weiterentwicklung der Seite
einbezogen werden. Dies kann über die Meldemöglichkeit,
durch Umfragen, Interviews oder andere Methoden erfolgen.
</dd>
<dt>Richtlinien auf Aktualisierungen prüfen</dt>
<dd>
<b>Richtlinien aktualisieren</b>: Die Richtlinien zur
Barrierefreiheit sollten regelmäßig überprüft und
aktualisiert werden. Dies gilt auch für die WCAG, BITV oder
EN 301 459.
</dd>
<dt>Browser und andere Ausgabegeräte prüfen</dt>
<dd>
<b>Browser-Kompatibilität</b>: Die Seite sollte in allen
gängigen Browsern getestet werden. Dazu gehören Chrome,
Firefox, Safari und Edge.
</dd>
<dt>Entwicklungen am Markt beobachten</dt>
<dd>
<b>Marktentwicklungen beobachten</b>: Die Barrierefreiheit
entwickelt sich ständig weiter. Es ist wichtig, die
Entwicklungen am Markt zu beobachten und die Seite
entsprechend anzupassen.
</dd>
</dl>
</article>
<script src="assets/js/scaffold.js"></script>
</body>
</html>