ZVT2SumUp verarbeitet zahlungsrelevante Befehle. Sicherheitsmeldungen werden daher vertraulich und mit minimalen Daten behandelt.
Sicherheitskorrekturen werden grundsätzlich nur für die neueste stabile Versionslinie bereitgestellt.
| Version | Unterstützt |
|---|---|
1.0.x |
ja |
| ältere Versionen | nein |
- Im GitHub-Repository Security -> Advisories -> New draft security advisory wählen.
- Keine öffentliche Issue und keinen Pull Request mit Exploitdetails öffnen.
- Nur die kleinste reproduzierbare Beschreibung senden: betroffene Version, Voraussetzung, Auswirkung und redigierte Reproduktionsschritte.
- Niemals echte API- oder Affiliate-Keys, Pairing-Codes, Authorization-Header,
Kartendaten, vollständige Transaktions- oder Reader-IDs, Händlerdaten,
unbearbeitete Logs,
secrets.datoder produktive Journaldateien anhängen. - Falls ein Nachweis zwingend Konfiguration benötigt, ausschließlich lokale Fakes und erfundene Werte verwenden.
Eine Meldung sollte nach Möglichkeit enthalten:
- Art und Schwere der vermuteten Schwachstelle
- betroffene Datei, Funktion oder Protokollsequenz
- reproduzierbares Verhalten ohne reale Zahlung
- erwartetes sicheres Verhalten
- bekannte Umgehungen oder Minderungsmaßnahmen
Die Projektverantwortlichen bestätigen den Eingang, priorisieren die Meldung und koordinieren Korrektur und Veröffentlichung über das private Advisory.
Ein versehentlich veröffentlichter Schlüssel gilt als kompromittiert, auch wenn der Beitrag schnell gelöscht wurde:
- Schlüssel im SumUp-System sofort widerrufen beziehungsweise rotieren.
- Aktive Checkouts und Transaktionen auf Auffälligkeiten prüfen.
- Öffentliche Logs, Workflow-Artefakte und Caches auf weitere Kopien prüfen.
- Neuen Schlüssel nur über die App speichern.
- Ursache vertraulich über ein Security Advisory melden.
Das Umschreiben der Git-Historie allein macht einen veröffentlichten Schlüssel nicht wieder sicher.
- ZVT/TCP ist standardmäßig auf Loopback beschränkt, enthält aber keine eigene Verschlüsselung oder Clientauthentisierung.
- Windows DPAPI
LocalMachineund ACLs schützen ruhende Secrets gegen normale Benutzer. Lokale Administratoren,SYSTEM, kompromittierte Prozesse und ein kompromittiertes Betriebssystem liegen außerhalb dieser Grenze. - SHA-256 schützt die Integrität eines Downloads gegenüber einem erwarteten Manifest. Ohne signierte Herkunft oder Attestation beweist eine Prüfsumme allein nicht den Herausgeber.
- Das Gateway verarbeitet keine PIN und fordert keine vollständige Kartennummer an. SumUp-Terminal, SumUp-Plattform und Händlerkonto bleiben eigene Vertrauensbereiche.
- Der Gateway-Beleg ist kein fiskalischer KORONA-/TSE-Bon.
Das ausführliche Bedrohungsmodell steht in docs/SECURITY_AND_PRIVACY.md.
- SmartScreen-Warnung bei einem derzeit unsignierten Build
- fehlende Unterstützung eines in der Matrix ausdrücklich nicht unterstützten ZVT-Kommandos
- Händler-, Terminal- oder Netzwerkfehlkonfiguration ohne Sicherheitsauswirkung
- Ergebnisse von automatischen Scannern ohne nachvollziehbaren Datenfluss oder reproduzierbare Auswirkung
Solche Fälle gehören ohne sensible Daten in den normalen Supportprozess.